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| Handball:
(ASV Dachau Handball) |
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Erstmals ein ¸¸normales" Ergebnis
Dachau Das Spitzenspiel in der Handball- Bayernliga der Damen zwischen dem Tabellenzweiten SV DJK Taufkirchen und dem Spitzenreiter ASV ging mit 21:17 (10:8) an die Dachauerinnen.
Nach den deutlichen Siegen gegen die HSG Würm-Mitte und den HC Erlangen, musste sich der Regionalliga-Absteiger erstmals mit einem ¸¸normalen" Ergebnis zufrieden geben. Denn die mit der ehemaligen ASV-Spielerin Stephanie Ahr verstärkten Gastgeberinnen erwiesen sich als der erwartet hartnäckige Gegner, der es dem Favoriten so schwer wie möglich machen wollte. Dass der Kontrahent sein Ziel erreichte, lag in erster Linie an den Stadtwäldlerinnen selbst. Entgegen sonstiger Gepflogenheiten, schafften es die ASV-Damen diesmal nicht, ihre Stärken über die gesamte Spielzeit zu verteilen. Gegen die sehr defensiv eingestellten Gastgeberinnen gab es auf Dachauer Seite ein stetes Auf und Ab im Angriffsspiel. Auf Phasen, in denen sie deutlich dominierten und fünf bis sechs Tore vorlegten (8:3, 18:12), folgten immer wieder Durchhänger. Das gefiel ASV- Trainer Walter Franke natürlich gar nicht. Er war wegen der unkonzentrierten Phasen ein wenig verschnupft. Und es war nicht nur die fehlende Treffsicherheit, unter anderem verballerte der ASV gleich fünf Siebenmeter, die dem Coach missfiel. Auch die seiner Meinung nach viel zu behäbige Rückwärtsorientierung schmeckte ihm nicht besonders. ¸¸¸¸Wenn man nur eine dürftige Trefferquote von 35 Prozent vorweisen kann, dann muss man wenigstens im Abwehrverhalten konzentriert sein", monierte der Trainer.
Die Gastgeberinnen hatten ihr Spiel primär auf eine schnelle erste Welle abgestimmt. Und insgesamt zehnmal hatten sie mit dieser Variante Erfolg. ¸¸Nimmt man noch zwei Siebenmeter dazu, dann bleiben ganze fünf Tore übrig, die Taufkirchen aus dem Spiel heraus erzielt hat", rechnete Franke vor. ¸¸An der schnelleren Rückwärtsbewegung werden wir in den nächsten Tagen arbeiten müssen", kündigte Franke an.
Selbst wenn im dritten Punktspiel nicht alles nach Wunsch lief, ist die Punktausbeute doch optimal, der Spitzenplatz gefestigt. Und das könnte auch den Übungsleiter versöhnlich stimmen. sro
ASV Dachau: Marquart im Tor; Franke (7/2), Gerhards (5/1), Elze (4), Stammel (2), Voss (2), Hagitte (1), Jakob, Rosen.
Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Autor: josi
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Artikel
vom 13.10.2004, 12:47 Uhr
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