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(ASV Dachau Handball) |
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Bayernliga-Gipfeltreffen
Dachau Nie passten die Worte vom ¸¸richtungsweisenden Spiel" besser, als vor dem Handball-Gipfeltreffen zwischen dem TSV Haunstetten und dem ASV Dachau. Am Sonntag, 14.30 Uhr, erwartet der Tabellenführer der Bayernliga die zweitplatzierten ASV-Damen. Auf den ersten Blick erscheinen beide Teams fast gleichstark, denn nach neun Spieltagen trennt sie nur ein Punkt. Bei genauerer Betrachtung stellt sich jedoch heraus, dass Haunstetten die vermeintlich besseren Karten in Händen hält. Eine optimale Punktausbeute von 18:0, geholt in sechs Auswärts- und erst drei Heimspielen. So hat der Spitzenreiter die vermeintlich schwersten Gegner ESV Regensburg II und TSV Ismaning bereits in deren Hallen besiegt und dabei die besten Voraussetzungen geschaffen, mit einem Sieg über Dachau einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft zu machen. Denn das ASV-Team hat sich in eigener Halle beim 28:28 gegen den ESV Regensburg II einen schmerzlichen Punktverlust geleistet, muss in der Rückrunde noch in Regensburg und Ismaning antreten und steht zudem am Sonntag vor seiner schwersten Saisonprüfung. Die Stadtwäldlerinnen wissen, dass der Spitzenreiter sämtliche Trumpfkarten in Händen hält, fühlen sich aber dennoch nicht als Außenseiter. Denn immer dann, wenn sie unter großem Druck standen, waren die ASV-Damen zu außergewöhnlichen Leistungen fähig. Und es klingt nicht nach dem berühmten Pfeifen im Wald, wenn die Dachauerinnen ¸¸den Geist von Bergtheim" beschwören. Auch damals, in der erfolgreichen Saison 2002/2003, standen sie ähnlich unter Druck und bewältigten die Aufgabe bravourös. Trainer Walter Franke hat sein Team in Neunburg vorm Wald auf diese wichtige Partie in Haunstetten eingeschworen und die Erfolgsrichtung vorgegeben. ¸¸Wir wollen uns auf unser eigenes Spiel konzentrieren", betont der ASV-Coach, ¸¸aggressiv in der Deckung und mit viel Druck nach vorne agieren". Da passt es auch, dass Deutschlands Polizei-Auswahltorhüterin Barbara Steinhart vom Zweitligisten ESV Regensburg wieder an den Stadtwald zurückgekehrt ist und mit Vroni Marquart ein Klasseduo bildet. Franke ist überzeugt, dass sein Team die Zeichen der Zeit erkannt hat und sein Potenzial in Haunstetten abrufen wird. Wobei es der Dachauer Coach als enorm wichtig ansieht, im Übereifer nicht zu verkrampfen, sondern Routine und Cleverness in die Waagschale zu werfen. Dann könnte die Partie ein echtes Spitzenspiel werden. Für Anhänger steht ein kostenfreier Fanbus bereit. Treffpunkt am ASV ist um 12.45, Abfahrt nach Haunstetten um 13 Uhr. sro Quelle: Süddeutsche Zeitung
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Autor: josi
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vom 15.01.2005, 09:23 Uhr
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