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(ASV Dachau Handball) |
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Umwerfende Enthüllungen
Umwerfende Enthüllungen
ASV-Handballdamen ziehen sich für einen Kalender aus / Schon vor dem Erscheinen zweite Auflage geplant Dachau Es war Ende der 90er Jahre in dem kleinen Ort Knapley in Yorkshire/England. Eine Gruppe von Frauen Mitte der 50 ließ sich für einen Kalender in dezent kaschierter Nacktheit beim Marmeladekochen ablichten. Die Geschichte war der Plot für einen Kinofilm. Und die Kalender-Girls fanden Nachahmer. Bremer Studenten posierten unter dem Motto ¸¸Wir geben unser letztes Hemd für bessere Bildung". Das etwas andere Sportfoto ist ein Renner: Die Volleyball-Nationalmannschaft der Damen ließ sich hüllenlos fotografieren. Nun standen die Handball-Damen des ASV Dachau Modell. Und ihr ¸¸Time-Out-Kalender 2005" kommt an. Vorm heutigen Erscheinungstermin sind 500 Stück fast verkauft. Eine zweite Auflage ist geplant.
Die Besucher der Spiele der Bayernliga-Damen wissen, dass beim ASV attraktive junge Frauen spielen. Josef Sißmeir dachte sich das auch immer. Er ist seit sechs Jahren mit einer der Spielerinnen, Birgit Elze, zusammen. Er bastelte für die ASV-Handballer an der Homepage, kümmerte sich um gute Porträt-Fotos. Als er kürzlich unterwegs war, um Sponsoren zu werben, sprach er beim Fotografen Michael Kett die Idee an, die er länger mit sich herumtrug: ein Kalender mit den Spielerinnen. Dabei sollte es allerdings nicht ums Geld gehen. ¸¸Wir wollen Werbung für den Handball-Sport machen", sagt Sißmeir. Alles sei aus eigener Tasche und von Sponsoren vorfinanziert. Was beim Verkauf von den zehn Euro Einzelpreis übrig bleibe, gehe an die Abteilung.
So kamen am 31. Oktober 15 Spielerinnen in der Georg-Scherer-Halle zum Fotoshooting zusammen. Vier Fotografen waren dabei, eine professionelle Maskenbildnerin. 1800 Bilder entstanden in zwölf Stunden, für die die jungen Frauen teils nackt posierten. Manche Bilder zeigen stilisierte Spielszenen. ¸¸Es hat superviel Spaß gemacht", sagt Model Claudia Voß. Die Bilder zeigten rein die Ästhetik im Handball. Einige Spielerinnen hätten zwar etwas Scheu gehabt, sich nackt zu zeigen. Aber es habe geholfen, dass sie so viele gewesen seien. Im übrigen habe sich die Sorge schnell zerstreut, dass zu viel zu sehen sein könnte. ¸¸Man sieht ja eh nichts", sagt Voß. Am Strand im Bikini zeigten Frauen mehr.
Mittlerweile kommen bis aus der Schweiz Nachfragen zum Kalender. Sißmeir hat auf etlichen Handball-Foren Links zur Kalender-Homepage geschaltet. 17 000 Zugriffe auf die Seite gab es in drei Tagen, fast so viel, wie sonst im Monat. Boulevard-Zeitungen sind an einer Story interessiert. Die Handball-Abteilungsleiterin Christine Heumann kann die Aufmerksamkeit nachvollziehen. ¸¸Sie sind so hübsch, das ist ästhetisch. Deshalb ist das auch okay." Bernhard Lohr
Infos und Bestellung unter www.kalender.asv-handball.de
Quelle: Süddeutsche Zeitung
Nr.288, Samstag, den 11. Dezember 2004 , Seite 10
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Autor: josi
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Artikel
vom 11.12.2004, 09:44 Uhr
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