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| Ju-Jutsu:
(Interessengemeinschaft für Selbstverteidigung an der St. Ludgeri-Kirche) |
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Eine Nachricht aus dem Portal Freestyle Gelsenkirchen |
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koshi-no-bo jutsu mit Grossmeister Harms
Der Gelsenkirchener Budoclub-Yawara veranstaltete im Februar einen verbandsoffenen Waffenlehrgang für Techniken mit dem koshi-no-bo , Yawara-Kon oder auch Nervenstock genannt.
Als Lehrgangsleiter wurde Großmeister Hermann Harms verpflichtet, der seit über 30 Jahre mit dieser Waffe trainiert und unterrichtet.
Diese aus Okinawa oder Japan stammende Handwaffe, die in vielen Ländern auch unter anderen Namen bekannt geworden ist, eignet sich besonders gut zur Selbstverteidigung.
Im Wesentlichen ist ein koshi-no-bo ein kurzes, rundes Stück Holz, das als Druckverstärker genutzt wird. Er sollte einige Zentimeter länger als die Handbreite des Benutzers sein. So in der Faust gehalten, ragt er an beiden Seiten ein wenig aus der Faust.Mit dem Ende, die man auch anspitzen kann,bearbeitet man die Nervendruckpunkte und Vitalpunkte des Gegners. Wer schon einmal mit dieser Waffe in Berührung kam, kennt die Schmerzen, die man verursachen kann. Bei Blocktechniken und beim schlagen unterstützt der koshi-no-bo die Faust.
Man kann damit selbstverständlich auch schmerzhafte Hebel und Würfe ansetzten.Ganz einfach kann man auch damit kräftig zuschlagen und z. B. mit der Spitze auf den Handrücken schlagen um die Hand zu brechen.
Ein Vorteil des koshi-no-bo ist, dass man ihn unauffällig in der Tasche verstecken kann. Als Waffe können wir fast alles benutzen, vom Handy, Schlüsselbund, Kugelschreiber, Bleistift, Zollstock, Taschenlampe, wirklich alles.
Mit dem koshi-no-bo schult man Flexibilität, die Beweglichkeit und die Koordinationsfähigkeit.
Dies ist mehr als nur Fitness.
Die erste Trainingserfolge sind dirikt selbst für den Anfänger erkennbar und das Selbstwertgefühl und Sicherheitsbewusstsein wird gesteigert.
Großmeister Harms erklärten den eifrigen Lehrgangsteilnehmern wie man die erlernten Techniken sinnvoll und instinktiv einsetzen kann. Er verschwieg nicht, dass es viel Schweiß kostet um das Erlernte zu meistern. Muskelkater und blauen Flecken sind mitunter auch Folgen des Trainings, und Übung macht den Meister.
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Autor: heha
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Artikel
vom 12.02.2009, 19:37 Uhr
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