Im letzten Punktspiel hatten es Weilachs A-Junioren erneut mit einem starken Gegner zu tun und auch hier zeigte sich wieder einmal, von den Voraussetzungen her, welch große Unterschiede zwischen dem TSV Weilach und den „großen“ Stadtvereinen herrscht. Während der TSV eine A-Jugend aus A- und B-Jugendlichen stellt, gönnt man sich bei der TSG Augsburg den Luxus und nimmt mit zwei A-, sowie zwei B-Jugendteams am Punktspielbetrieb teil, wobei hier selbst die B2 in der Kreisklasse spielt! So zeigten die Schwaben auch gleich von Beginn an, weshalb sie zur Spitzengruppe der Kreisliga Schwaben Mitte gehören und legten sofort mit dem Anpfiff ein wahnsinnig hohes Tempo vor und versuchten die Gäste unter Druck zu setzen. Beim TSV hielt man hingegen große kämpferische Tugenden dagegen und kam seinerseits zu besten Torgelegenheiten, doch wieder zeigte sich das alte Leid der kompletten Vorrunde: die Chancen in Führung zu gehen wurden blieben ungenutzt. Zwei Alleingänge von Matthias Merkl und Michael Stemmer, sowie eine Einschußmöglichkeit von Tobias Paucker aus der Kurzdistanz wurden nicht verwertet. Wie man mit seinen Möglichkeiten umzugehen hat zeigten dann die Hausherren und gingen in der 28. Minute, nach einer herrlichen Kombination bis in den Strafraum hinein, in Führung. Nur acht Minuten darauf erhöhten sie, durch einen für Torhüter Thomas Thieme unhaltbaren Weitschuß auch 2:0. Nach dem Seitenwechsel ging diese temporeiche Partie auf dem selben hohen Niveau weiter: Die TSG versuchte die Vorentscheidung herbei zu führen und auf Weilacher Seite wollte man schnellstmöglich den Anschluß herstellen. Doch beide Mannschaften kamen trotz einiger guter Gelegenheiten zu keinem Torerfolg und so endete die Partie leider mit einer erneuten Pleite für den TSV. Nach Ablauf der Hinrunde steht man nun zwar mit mageren fünf Zählern da, jedoch sind die weiteren drei Abstiegskontrahenten auch nur punktgleich und sogar hinter Weilach plaziert. Blickt man jedoch auf das seit Beginn der Vorbereitungsphase herrschende Verletzungspech und bedenkt man, daß in der Rückrunde acht der vierzehn Partien zuhause bestritten werden, so ist in punkto Klassenerhalt noch nichts verloren. Im Gegenteil, man hält noch alle Trümpfe selbst in der Hand und baut auf die Heimstärke der Vorsaison, sowie auf die tollen Leistungen der letzten Spiele.